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Der gesamte mittlere und östliche Teil der Provinz Pordenone wird entscheidend durch seine Wasserwege geprägt (im Oberlauf vorwiegend Wildbäche, im südlichen Teil werden die Wasserläufe regelmäßiger): vor allem am Tagliamento, dessen breites Flussbett die Ostgrenze bildet, entwickelten sich in der Vergangenheit die Städte vorwiegend dort, wo die Möglichkeit von Furten gegeben war, und die riesigen, auf die Außenmauern der Kirchen gemalten Christophorus-Bilder, sollten die Übergänge beschützen; das gilt auch für den Reghena, der mit seinen Windungen der Abtei von Sesto Schutz gab und die ober- und unterirdischen Quellen von Cordovado und Cordenons. Zwischen diesen Gewässern liegt ein Land, das einige Gewerbe- und Industriegebiete zu viel bis heute noch nicht wesentlich verunstalten konnten und das sich den Reiz von Bildern bewahrt hat, die im 19. Jh in iden Bekenntnisse eines Achtzigjährigen von Ippolito Nievo oder in den Friauler Gedichten von Pier Paolo Pasolini verewigt wurden. Bilder, die sich wie die letzten, lyrischen Verse von Turcs tal Friùl des in Casarsa beheimateten Dichters, auf den bemalten Mauern einer kleinen Kapelle oder in den steinernen Statuen der Nischen (in Barbeano oder Versutta) verdichten und in den am besten erhaltenen, historischen Zentren der Orte reflektieren und vervielfachen: auf den Mauern, Türmen und Wehrgräben von San Vito al Tagliamento, in der Wallfahrtskirche und alten Pfarrkirche von Cordovado, rund um die mächtigen Burgen von Zoppola und Valvasone, oder auf den ausgedehnten Wandmalereien von Sesto oder Provesano, wo sich der Kreis schließt, denn die große Kunst wendet sich hier an ein bäuerliches Publikum und nicht an ein intellektuelles.

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