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Die Provinz Triest hält einen besonderen Rekord: sie ist die kleinste Italiens. Eingezwängt zwischen der Grenze zu Slowenien und dem Meer, bildet sie einen langen Landstreifen, der sich östlich bis Istrien vorstreckt. Ihre sechs Gemeinden von Norden nach Süden sind: Duino-Aurisina, Sgonico, Monrupino, San Dorligo della Valle und Muggia. Triest, die Hauptstadt der Region, liegt in der Mitte, dem Meer zugewendet. Sie ist ein wichtiger Schnittpunkt internationaler Land- und Seewege, vor allem durch die aktuelle Osterweiterung und zunehmende, wirtschaftliche Integration der neuen Länder. Triest und seine Provinz sind aber auch Sitz bedeutender, wissenschaftlicher Institutionen: Universität, Zentrum für theoretische Physik in Miramare (gegründet 1964 zur Förderung wissenschaftlicher Kultur mit den Ländern Zentral- und Osteuropas), United World College der UNO in Duino, Sternwarte des nationalen Instituts für Astrophysik, nationales Institut für Meereskunde und experimentelle Geophysik, meereswissenschaftliche Institut und Laboratorium für Meeresbiologie. Aber vo allem ein multidisziplinärer Wissenschaftspark in Padriciano mit rund vierzig Instituten und Gesellschaften für wissenschaftliche Forschung, darunter das internationale Zentrum für Genetik und Biotechnologie und die Gesellschaft Sincrotone Triest, von der die Lichtmaschine Elettra gebaut wurde. In den Gemeinden des Karsthochlandes zeigen sich dem Besucher alle typischen Merkmale dieser Landschaft mit Heideland und karger Felsvegetation, zerklüfteten Böden und weitläufigen Höhlen. In den Ortschaften hat sich die alte Architektur mit zahlreichen Burgen und Kirchen erhalten. Überall auf den Bergen bietet sich ein reizvolles Panorama und zahlreiche Erinnerungen an die großen Kriege; spektakulär die senkrecht zum Meer abfallenden Felsklippen und die sanften Buchten, die sich von der Mündung des Timavo bis Muggia aneinanderreihen. Das Land ist außerdem reich an Fossilien (auch von Dinosauriern) und archäologischen Funden: von der Altsteinzeit bis zu den Römern frequentierte Unterstände und Höhlen; Reste von Ansiedlungen, Villen, ländlichen Behausungen, Steinbrüchen und einer römischen Wasserleitung; frühchristliche und hochmittelalterliche Basiliken, Burgruinen und Befestigungsanlagen.

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