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Eine der kleinsten Provinzen von Italien, aber ein wahres Schatzkästchen mit landschaftlichen Schönheiten und historisch-künstlerischen Reichtümern. Außerdem in der meisten Zeit des Jahres durch ein mildes Klima begünstigt. Im Norden, die Hügellandschaft des Görzer Collio – meist terrassenförmig angelegt, durch seine exzellenten Weine weltweit bekannt – und über die Täler der Flüsse Isonzo und Vipacco ein Tor zu Osteuropa. Der zentralöstliche Teil gehört zum karstigen Küstenland mit Waldungen, Heideland, künstlich angelegten Pinienhainen und Sumpflandschaft. Südwärts zum Meer fließt der Isonzo durch eine interessante Trockenlegungszone, die in die herrliche Lagunenlandschaft von Grado übergeht. Die Provinz  Görz zählt rund 140.000 Einwohner aus unterschiedlichen Volksgruppen (unter anderem Friauler, Veneter, Istrier, Slowenen), die ihre Sprachen und Traditionen lebendig erhalten haben und das anthropologische Panorama wesentlich bereichern. Für viele Jahrhunderte stand die Region unter österreichischer Herrschaft, die bis heute in der Ordnung der kleinen Städte, dem Stil von Gebäuden und Kirchen und auch in der Küchentradition (crauti, strudel, putizza, kiffeletti, etc.) deutliche Spuren hinterlassen hat. Dazu viele Erinnerungen an den 1. Weltkrieg – Mahnmale, Schützengräben, Friedhöfe, Schlachtfelder – nach dem die Provinz an Italien angeschlossen wurde. Die Epoche nach dem 2. Weltkrieg mit der politischen Teilung der Welt in zwei Hälften, führte für ein halbes Jahrhundert zu einem oft schwierigen Dasein als Grenzland. Diese Situation änderte sich erst 2004 mit dem Eintritt von Slowenien in die Europäische Union. Heute kann man sagen, dass sich die Provinz Görz im Zentrum einer überaus vitalen Zone des neuen, nach Osten erweiterten Europas befindet und seiner Bevölkerung neue Chancen geboten werden.

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