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  Wenn Maniago auf eine jahrhundertealte Handwerkertradition verweisen kann – Messermacher – die zum Aufbau einer angesehenen Industrie geführt hat, nahm in Spilimbergo die Mosaikkunst eine ähnliche Entwicklung. So leistet die lokale Mosaikschule seit Jahrzehnten ihren Beitrag zur Erhaltung des hohen, technischen Standards, dem zahlreiche, bedeutende Aufträge aus aller Welt zu verdanken sind. Aber Spilimbergo ist auch ein künstlerisches Schatzkästchen, das innerhalb und außerhalb seiner Mauern vor allem durch zwei Künstler geprägt ist: Pordenone und Pilacorte. Giovanni Antonio de’ Sacchis (der Pordenone genannt) ist der größte lokale Künstler der Renaissance, der in Spilimbergo, Vacile, Travesio, Valeriano und Pinzano al Tagliamento einige seiner bedeutendsten Friauler Werke hinterlassen hat; in Spilimbergo, in der Werkstatt von G. A. Pilacorte – Hauptvertreter der lombardischen Steinmetze, die zwischen dem 15. und 16. Jh. nach Friaul auswanderten- nahm eine neue bildhauerische Sprache in der Region ihren Ausgang, die wir heute an vielen Beispielen bewundern können. In diesem Land, das der Mensch in der zweiten Hälfte des 20. Jh. durch künstliche Seen (Redona, 1951; Ca’ Zul und Selva, 1964) auch landschaftlich verändert hat, scheinen Künstler überall gewesen zu sein: von Vito d’Asio bis Tramonti di Sotto; in Meduno begegnet man mit Piazzetta einem großen Meister des venezianischen Settecento und sogar Karsterscheinungen wie die grüne Grotte von Pradis können sich der Kunst nicht entziehen, wie die jüngste Performance der Konzeptkünstlerin Jenny Holzer beweist!

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