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Buch Trieste



Erwachsene
Kinder
Fl.:
  • 84,46 qkm
Höhe:
  • 2 m ü.d.M.
Bevölkerung:
  • 209,520
Gemeindeamt:
  • Piazza dell Unita d Italia, 4
  • 34100 - Trieste (TS)
Orstchaften:
  • Basovizza, Domio, Gropada, Opicina, Padriciano, Prosecco, Servola, Trebiciano, Zaule
Website
Plan:

Wenn man per Auto oder Bahn nach Triest reist, beginnt die Stadtbesichtigung auf der Piazza della LibertĂ : hier steht ein Denkmal der Kaiserin Sissi von Österreich (aufgestellt 1912, dann erneut 1997). Auf diesem Platz auch der 1895 im Neo-Renaissancestil errichtete Bahnhof und der neugriechische Palazzo Economo (1885), Sitz der Denkmalbehörde und der Galerie fĂŒr Alte Kunst. Der ehemalige Silo (1857-67) wurde zu einem großen Parkhaus umgebaut, wĂ€hrend im schlichten GebĂ€ude der frĂŒheren Busstation (U. Nordio, 1935) der Konzert- und Theatersaal Tripcovich untergebracht ist. Meerseitig die Anlagen des Alten Hafens (1868-1883), bestehend aus GebĂ€uden, Hafenbecken und Molen auf einer GesamtflĂ€che von 600.000 qm. Heute ein Beispiel frĂŒher, industrieller Architektur, war der Hafen ein selbstĂ€ndiger Organismus mit eigenem Wasserkraftwerk fĂŒr den Antrieb der ĂŒber hundert KrĂ€ne und 50 LastenaufzĂŒge und mit 38 Lagerhallen auf 3 km KĂŒstenstrecke; derzeit ist ein bedeutendes Projekt fĂŒr Umgestaltung und Revitalisierung im Sinne einer erweiterten Hafenfunktion in Planung. Am Ende der Via C. Ghega gelangt man in die breite, geradlinige Via G. Carducci, die ĂŒber dem Torrente Maggiore verlĂ€uft und von beachtlichen GebĂ€uden des 19. und 20. Jh. gesĂ€umt wird. Am Anfang der Straße die effektvolle Piazza G. Oberdan anstelle des frĂŒheren Theresien-Spitals, spĂ€ter österreichische Kaserne; der Platz, mit allen GebĂ€uden aus der Zeit von 1929 bis 1939, ist halbkreisförmig angeordnet; im Zentrum die Bronzestatue Gesang der GesĂ€nge (M. Mascherini, 1962). Von hier in perspektivischer Ansicht der Justizpalast (E. und U. Nordio, 1913-1934). Auf der gegenĂŒberliegenden Seite die Endstation der malerischen Zahnradbahn Triest – Opicina, die 1902 eröffnet wurde. Auf halber Höhe der Via G. Carducci, wo sich der Palazzo dei Portici di Chiozza (A. Mollari, 1802 und P. Polli, 1925-27;) befindet, nehmen zwei Straßen ihren Ausgang. Via C. Battisti, die zum Stadtpark mit dem Denkmal fĂŒr D. Rossetti (1900) fĂŒhrt; auf dieser Straße auch das berĂŒhmte, historische Literaten – Cafe San Marco: seine RĂ€umlichkeiten mit Fresken von P. Marussig wurden bis heute unverĂ€ndert erhalten. Die zweite ist die FußgĂ€nger – Allee Viale XX Settembre oder Viale dell’Acquedotto, in der sich auch das Schauspielhaus Rossetti (N. Bruno, 1878) befindet, in dem neben den großen Klassikern und Autoren des 20. Jh. auch Musicals und modernes Ausdruckstheater aufgefĂŒhrt werden. Via S. Francesco wird im Mittelabschnitt durch die neue Synagoge (R. und A. Berlam) beherrscht: eine der grĂ¶ĂŸten in Europa, errichtet 1912 anstelle des Tempio Maggiore (18. Jh.) der israelitischen Gemeinde, die in Triest bereits 1696 die Genehmigung fĂŒr die Einrichtung von KultstĂ€tten erhalten hatte. Am Largo Panfili befindet sich die neugotische evangelische Kirche, Augsburger Bekenntnis, mit dem kĂŒhnen Schwung ihrer neugotischen Fialen (C.G.C. Zimmermann, 1870); sie enthĂ€lt Monumente im klassizistischen Stil. Piazza Vittorio Veneto mit dem zentralen Tritonen-Brunnen (F. Schrantz, 1898) ist von monumentalen GebĂ€uden umgeben: Italienische Postverwaltung (F. Setz, 1894;), gegenĂŒber das GebĂ€ude der Staatsbahnen (R. Sagors, 1894-95) und Palazzo Galatti (C. Cambiagio, 1895), Sitz der Triester Provinzialregierung. Folgt man der Via G. Galatti in Richtung Meer, ist an der Ecke zur Via C. Cavour das GebĂ€ude der ehemaligen Österreichisch- Ungarischen Bank (1906) zu sehen, das von Arch. A. Berlam (1921-28) zur italienischen Nationalbank umgebaut wurde. In der Via C. Cavour auch das Hotel Jolly (1951), der ehemalige Sitz der Adriatischen Werftgesellschaft mit grĂŒner Steinfassade (1939) und an der Ecke zur Piazza Duca degli Abruzzi, das GebĂ€ude der Generali-Versicherung (1886). GegenĂŒber das Haus der Hafenarbeiter (1939), heute Teatro Miela (Haus fĂŒr “alternative” Musik) und unten am Meer der nach PlĂ€nen von C. Pollack 1931 errichtete, frĂŒhere Wasserflughafen, heute Sitz der Hafenbehörde.

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