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Buch Tarvisio



Erwachsene
Kinder
Fl.:
  • 205,52 qkm
Höhe:
  • 732 m ü.d.M.
Bevölkerung:
  • 5,074
Gemeindeamt:
  • Via Roma, 3
  • 33018 - Tarvisio (UD)
Orstchaften:
  • Camporosso, Cave del Predil, Coccau, Colazzo, Fusine in val Romana, Fusine Laghi, Monte Lussari, Rutte Grande, Rutte Piccolo, Sant'Antonio
Website
Plan:

Die kleine Stadt Tarvis, die am DreilĂ€ndereck von Italien, Österreich und Slowenien liegt, ist der einzige Ort in Europa, wo tagtĂ€glich vier Sprachen gesprochen werden – Italienisch, Slowenisch, Deutsch und Friaulisch. Sie liegt in unmittelbarer NĂ€he des Sattels von Camporosso und somit in einem nicht italienischen, sondern geografisch zu Österreich gehörenden Gebiet. Tarvis wurde in der Tat erst nach dem Ersten Weltkrieg italienisch. Der Ort ist römischen Ursprungs, wie einige Tafeln aus dem 2. Jhdt. n. Chr. belegen, die an der Kirchenmauer lehnen. Noch bedeutender ist der schöne Grabstein an der Hauptstraße von Camporosso, der auch von Mommsen studiert wurde, mit den Flachreliefs eines PĂ€dagogen und eines Meisters und mit folgender Inschrift: “FĂŒr die Manengötter heilig. Im Gedenken an Avilia Leda, die im 35. Lebensjahr gestorben ist. Mutilio Fortunato und Avilio Grato, SchĂŒler”. Die Umgebung von Tarvis wurde im Laufe der Jahrhunderte von slawisch- und deutschstĂ€mmigen Völkern besiedelt, wie auch die Kunstwerke belegen. Die Pfarrkirche Santi Pietro e Paolo wurde im 15. Jhdt. erbaut: Sehenswert im Presbyterium und an den WĂ€nden Fresken aus dem 16. Jahrhundert (einige aus der Schule von Thomas aus Villach), darunter die Darstellung von Karl V. zu Pferd (im Gedenken an die Intervention des Kaisers zugunsten von Tarvis beim Durchzug der TĂŒrken). Kostbar in der kleinen Kirche Madonna di Loreto die GemĂ€lde eines kĂ€rntnerischen Malers aus dem Jahr 1520 und in der kleinen Kuppel die Stuckarbeiten und Fresken eines österreichischen Meisters aus dem 18. Jhdt. Älter ist der bedeutende Freskenzyklus in der Kirche S. NicolĂČ in Coccau mit Szenen aus der Leidensgeschichte Christi, die von einem einheimischen Maler im frĂŒhen 15. Jhdt. geschaffen wurden, der Erfindungen und Rhythmen von Giotto volkstĂŒmlich verarbeitet. Sehenswert in Camporosso in der Kirche S. Egidio der Hochaltar aus dem Jahr 1704 aus mehrfarbigem Marmor und die Fresken (Geißelung und Kreuzigung) von Thomas von Villach (Ende 15. Jhdt.), die wegen der richtigen Anordnung, der Farbenpracht, des gut heraus gearbeiteten Faltenwurfs und des aufmerksamen und sicheren Pinselstrichs bemerkenswert sind. Von Camporosso erreicht man per Seilbahn die Wallfahrtskirche auf dem Monte Lussari, die den kĂ€rntnerischen, slowenischen und friaulischen Völkern teuer ist, und die nach der Legende 1360 entstand, als der Patriarch von Aquileia befahl, eine Kapelle mit Altar an dem Ort zu bauen, an dem eine Statue der Madonna mit Kind gefunden wĂŒrde. Auf dem Gemeindegebiet sind die Dörfer Camporosso und Coccau mit beachtenswerten Beispielen spontaner Architektur im kĂ€rntnerischen Stil sehenswert. Das Bergbaudorf Cave del Predil kann hingegen wegen seiner hohen WohnhĂ€user als interessant eingestuft werden, die fĂŒr die Familien der Bergleute gebaut wurden. Zahlreich sind die wertvollen GebĂ€ude aus dem 16. – 19. Jahrhundert, die allerdings meistens umgebaut wurden: in Obertarvis das Rathaus, das Haus Candoni Brettner, das GebĂ€ude der Forstverwaltung, das Haus Haberl, das Haus Spaliviero, in Tarvisio Bassa das Haus Haring, das Palais Schnablegger, das Haus Lindaver Scheiderberger, das Burgerspital, das Hotel Schnablegger (heute das GeschĂ€ft Vidussi). Tarvis ist Ausgangsort fĂŒr eindrucksvolle Wanderungen und AusflĂŒge im Wald von Tarvis, wo Hirsche, BĂ€ren und Adler leben. Von hier aus kann man die zwei zauberhaften Seen von Fusine mit ihrem unglaublich dunkelblauen Wasser und den See von Predil (oder Raibl) erreichen, der dunkel und wild ist, oder auch die rauen Berge, die den Ort umgeben und deren höchster Gipfel der Monte Mangart ist.

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