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Buch Sauris



Erwachsene
Kinder
Fl.:
  • 41,52 qkm
Höhe:
  • 1,212 m ü.d.M.
Bevölkerung:
  • 414
Gemeindeamt:
  • Fraz. Sauris di Sotto
  • 33020 - Sauris (UD)
Orstchaften:
  • La Maina, Lateis, Sauris di Sopra, Sauris di Sotto
Website
Plan:

In einer wundersch├Ânen Senke umgeben von hohen, wilden Bergen und in ├╝ber 1200 m H├Âhe (womit es der h├Âchste Ort des Friauls ist) gelegen, hat Sauris in Jahrhunderte langer Isolierung, bevor zwischen 1915 und 1939 eine waghalsige Verbindungsstra├če nach Ampezzo gebaut wurde, seine menschlichen und umweltbedingten Eigenschaften klar heraus gebildet. Hierher fl├╝chteten sich vor langer Zeit (wahrscheinlich im 13. Jhdt.) K├Ąrntner, und noch heute wird im Ort eine alte deutsche Mundart gesprochen. Im lokalen Dialekt hei├čt Sauris Zahre. Auch die typischen Geb├Ąude lassen den Einfluss der typisch deutschen Bautechnik erkennen: Es sind typische H├Ąuser (stavoli) aus Stein im unteren Teil und aus Holz im oberen, mit Heuschobern aus ├╝bereinander liegenden Holzst├Ąmmen, die an den Ecken ineinander stecken (Blockbautechnik), und einem Holzschindeldach. In einem dieser Geb├Ąude ist heute das ├Ârtliche v├Âlkerkundliche Zentrum untergebracht. Sauris h├Ąngt seit jeher dem Kult des hl. Oswald aus Northumbrien an, dem die Wallfahrtskirche geweiht ist, in der der Daumen des Heiligen als Reliquie verehrt wird. In einer wundersch├Ânen Alpenlandschaft in 1212 m ├╝. M. gelegen, schm├╝ckt sich die viel besuchte Wallfahrtskirche mit einem der bedeutendsten Kunstwerke Karniens, dem Fl├╝gelaltar von Nikolaus von Bruneck (1524), dessen urspr├╝ngliche Vergoldung und Farbenpracht noch erhalten sind. Ungew├Âhnlich in seiner Ikonografie, ist er reich an zahlreichen, sehr geschmackvollen Schnitzfiguren, die typisch f├╝r die Holzfiguren der S├╝dtiroler Schnitzer aus dem fr├╝hen 16. Jhdt. sind, und weist eine gro├če Liebe zur Gesamtinszenierung auf. Rundplastiken (in der Altarmitte, zum Beispiel, die Heiligen Oswald, Petrus und Paulus) wechseln sich mit Flachreliefs und Gem├Ąlden ab, isolierte Figuren in Szenen aus dem Neuen Testament, in denen nicht nur dem Menschen Raum gelassen wird, sondern auch der Landschaft. Nennenswert unter den anderen Schnitzalt├Ąren der Kirche, der Altar der G├╝rtelmadonna, ganz in Wei├č und Gold, geschaffen von Eugenio Manzani (1730). Auch in der kleinen Kirche S. Lorenzo in Sauris di Sopra, einer typisch ├Âsterreichischen gotischen Kirche aus dem 15./16. Jhdt. mit dem charakteristischen Glockenturm neben dem linken Kirchenschiff, steht ein sch├Ân geschnitzter und bemalter Fl├╝gelaltar von Michael Parth aus dem Jahr 1551. In der Mitte das Letzte Abendmahl als Flachrelief und an den Fl├╝geln in einem flacheren Relief der Einzug in Jerusalem und Christus am ├ľlberg. In geschlossenem Zustand sieht man die Figuren der Verk├╝ndigung, die mit derselben Technik gemalt wurden wie die Predella mit den biblischen Szenen, der Errichtung der ehernen Schlange und der Mannalese. Die Ausrichtung der Szenen, die Maltechnik, die ├╝ppige Verwendung von Gold und kr├Ąftigen Farben verleihen dem Werk eine einzigartige Sch├Ânheit. Zur Landschaft von Sauris geh├Ârt auch der gro├če Stausee am Lumiei, in dem sich die umliegenden Berge spiegeln. Aber in den Bergen um Sauris gibt es auch die vielen kleinen, zauberhaften nat├╝rlichen Seen von Festons, Malins und Mediana, die zum Gro├čteil von Sumpfpflanzen ├╝berwuchert und sch├Âne Ausflugsziele sind.

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