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Buch Sacile



Erwachsene
Kinder
Fl.:
  • 32,62 qkm
Höhe:
  • 25 m ü.d.M.
Bevölkerung:
  • 18,156
Gemeindeamt:
  • Piazza del Popolo, 65
  • 33077 - Sacile (PN)
Orstchaften:
  • Camolli, Cavolano, Cornadella, Ronche, San Giovanni del Tempio, San Giovanni di Livenza, San Michele, Sant'Odorico, Schiavoi, Topaligo, Villorba, Vistorta
Website
Plan:

Das langsam, in verschlungenen Windungen durch die Altstadt fließende Wasser des Livenza macht Sacile zu einem Ă€ußerst malerischen Ort im westlichen Friaul. Auf den Fluss blickt auch die Hauptfassade des bedeutendsten, herrschaftlichen GebĂ€udes der Stadt, der nach dem klassischen, venezianischen Schema erbaute Palazzo Ragazzoni- Flangini-Biglia. Die Seite zum Innenhof schmĂŒcken Statuen von KĂŒnstlern aus dem Kreis von A. Vittoria, Innengestaltung mit Fresken von F. Montemezzano (Ende 16. Jh.), die wichtige Ereignisse aus der Familienchronik der Ragazzoni darstellen. Ebenfalls mit dem Portikus dem Livenza zugewendet ist die Marienkirche Madonna della PietĂ  (17. Jh.), die einen ungewöhnlichen, sechseckigen Grundriss aufweist; im Kirchenraum ein sehr schönes Vesperbild (plastische Darstellung der PietĂ , vor dem die GlĂ€ubigen nach einem mittel- und nordeuropĂ€ischen Brauch die Vesperandacht verrichteten), das Mitte des 15. Jh. in Steingusstechnik ausgefĂŒhrt wurde (ein Gemisch aus Steinmehl, Kalk und Marmormehl wird in Formen gegossen und dann mit dem Meißel zur endgĂŒltigen Form bearbeitet). Und ebenfalls vom Fluss aus genießt man den schönsten Blick (jetzt noch attraktiver durch eine FußgĂ€ngerbrĂŒcke) auf den Dom San NicolĂČ, der zwischen 1474 und 1496 von Beltrame und Vittorio da Como (Giovanni da Pordenone zeichnet hingegen fĂŒr den Glockenturm verantwortlich) im Stil der zeitgenössischen, venezianischen Architektur erneuert wurde, die vor allem in der Fassade den Vorbildern eines Codussi treu bleibt. Unter den Kunstwerken im Innenraum (einschneidend verĂ€ndert im 19. Jh.) sind vor allem die Fresken von Gio. Battista da Udine und A. Zago zu erwĂ€hnen: es sind Brustbilder von Propheten und Seherinnen (Ende 15.-Anfang 16. Jh., nach dem Vorbild gedruckter Modelle eines toskanischen Autors), die sich frĂŒher unter dem zentralen Dachwerk befanden und heute in einer Kapelle neben dem linken Seitenschiff untergebracht sind; Glorreiche Madonna und Kind zwischen Johannes d. T. und Antonius Abt, mit dem hl. Nicola auf dem Thron zwischen Erzengel Michael und hl. Georg (1589- 1590) von F. Bassano; und schließlich der ausgedehnte Freskenzyklus von P. Casarini (1946), der die ganze Apsis ziert. Am Platz vor dem Dom, der Palazzo Ovio-Gobbi (16.-18. Jh., heute Pfarrhaus), der im Salon der oberen Etage mit Stuckaturen und Fresken mit historisch-allegorischen Themen dekoriert ist; Palazzo Carli (16.-17. Jh.), mit rigoroser Raumaufteilung; Palazzetto della Fabbriceria, auf seiner Fassade sind noch Fresken des frĂŒhen 16. Jh. erkennbar, eine Darstellung von Bischöfen, GlĂ€ubigen und Mitgliedern der Confraternita dei Battuti, die dem Pordenone zugeschrieben wird. Auf der großen Piazza del Popolo steht das Rathaus mit Loggia (15.-16. Jh.), das trotz diverser Modernisierungen die Zugehörigkeit zur zivilen Architektur der venezianischen Renaissance nicht verleugnet, die an einigen anderen benachbarten GebĂ€uden – mit den symmetrisch nach den zentralen Fenstern mit Balkon gegliederten Fassaden und Anlegeplatz am Fluss auf der RĂŒckseite – ebenfalls deutlich sichtbar ist. Zu den kĂŒnstlerisch interessanten KirchengebĂ€uden gehören schließlich noch die Kirche San Gregorio (16. Jh.), auf deren WĂ€nden einige Fresken der Zerstörung der Zeit widerstehen konnten, wie ein Hl. Jakob aus 1519 und ein bruchstĂŒckhaftes Fries, in dem sich auf typische Art des 16. Jh. Heilige und Figuren einer erfundenen Mythologie abwechseln, und die moderne Kirche S. Michele, besonders sehenswert das große Glasfenster mit dem Erzengel Michael, das nach einer Zeichnung von Luigi Veronesi, einem großen Meister der abstrakten Kunst in Italien, hergestellt wurde. Zu erwĂ€hnen in Vistorta die kleine Marienkirche Santa Maria delle Grazie: mehrere Darstellungen einer Madonna mit Kind des 15. und 16. Jh. beweisen deutlich den devotionalen Charakter ad personam der religiösen Dekorationen jener Zeit.

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