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Buch Gorizia



Erwachsene
Kinder
Fl.:
  • 40,85 qkm
Höhe:
  • 84 m ü.d.M.
Bevölkerung:
  • 35,401
Gemeindeamt:
  • Piazza Municipio, 1
  • 34170 - Gorizia (GO)
Orstchaften:
  • Gradischiutta, Lucinico, Piuma, S. Mauro, Piedimonte, Sant'Andrea
Website
Plan:

Der historische Mittelpunkt des stĂ€dtischen Lebens ist die dreieckige Piazza della Vittoria (frĂŒher Piazza Grande), die auf ihrer Ostseite im BurghĂŒgel einen majestĂ€tischen Hintergrund hat. In der Mitte der Westseite die hohe, effektvolle Fassade der Kirche S. Ignazio nach PlĂ€nen von Christoph Tausch (1673-1731), die auf beiden Seiten von zwei ZwiebeltĂŒrmen im nordischen Stil flankiert wird; die Fassade wird durch SĂ€ulen und Lisenen im Stil römischer GebĂ€ude gegliedert und aufgelockert. Bemerkenswert auch die Statuen in den Nischen. Erbaut wurde sie auf Veranlassung der Jesuiten, die sich einige Jahrzehnte frĂŒher in Goriza niedergelassen hatten, zwischen 1654 und 1747: es ist die grĂ¶ĂŸte Kirche der Stadt. Der feierliche, einschiffige Innenraum mit sechs Seitenkapellen ist prĂ€chtig ausgestattet (18.- 19. Jh.). Unter den zahlreichen Kunstwerken möchten wir den herrlichen Hochaltar mit schönen Marmorstatuen des Venezianers P. Lazzarini (1716) und vor allem die wunderbaren Fresken im Presbyterium erwĂ€hnen (Glorie des hl. Ignaz), ein Meisterwerk des barocken, perspektivischen Illusionismus, ebenfalls ausgefĂŒhrt vom Tiroler Maler und Architekten Christoph Tausch (1721). Auch in dieser Malerei, wie in der Gesamtanlage der Fassade, ist der Einfluss seines Lehrers Andrea Pozzo deutlich erkennbar. Im SĂŒden wird der Platz durch das Palais Thurn und Taxis (Sitz der PrĂ€fektur) abgeschlossen, ein edler Bau aus dem 16. Jh., der spĂ€ter leider vollstĂ€ndig verĂ€ndert wurde. Sehr dekorativ der monumentale Neptunbrunnen (1756), das vielleicht bekannteste Werk des aus Görz stammenden NicolĂČ Pacassi; aber wie andere seiner Arbeiten auch, musste er wegen schlechter QualitĂ€t der Materialien sehr bald restauriert werden. Von der Piazza Vittoria gelangt man in sĂŒdlicher Richtung durch die malerische Via Rastello – eine alte GeschĂ€ftsstraße, teilweise mit Arkaden und mit vielen, noch unversehrt erhaltenen GebĂ€uden des 18. und 19. Jh. – zum Dom, der den Schutzpatronen Hilarius und Taziano geweiht ist und 1752 zur Kathedrale der Stadt erhoben wurde. Getrennt vom hohen Campanile, der sich dahinter befindet, ist das GebĂ€ude von außen ein einfacher Bau mit Satteldach, dem die anonyme, 1924 erneuerte Fassade keinen zusĂ€tzlichen Reiz zu geben vermag: es ist jedoch eine architektonisch komplexe Anlage, die zwischen dem 16. und 18. Jh. durch Verschmelzung von zwei bestehenden GebĂ€uden aus dem Mittelalter entstanden ist. Eine patriarchale Urkunde von 1342 bestĂ€tigt die Existenz einer ersten Kirche des hl. Hilarius; eine zweite kleine Kirche, geweiht dem hl. Acazio (von der am Ende des rechten Schiffes die schöne, spĂ€tgotische Struktur erhalten ist), entstand im 15. Jh. sĂŒdlich der Ă€lteren. Der dreischiffige Innenraum, an den Seiten wegen ungewohnter Emporen sehr niedrig, ist vorwiegend mit spĂ€t-barocken Stuckaturen verziert; erlitt schwere KriegsschĂ€den (verloren ein großes Fresko von G. Quaglio, 1702, mit dem die Decke geschmĂŒckt war). Der an Skulpturen reiche Hochaltar ist eine Arbeit der Görzer Werkstatt der Pacassi (ca. 1705). Im linken Seitenschiff der Kenotaph des Grafen Leonhard von Görz, eine lebendige Arbeit deutscher Kunst (Anfang 16. Jh.). Zum Dom gehört auch ein kostbarer Schatz mit wunderschönen, sakralen Goldschmiedearbeiten aus dem Mittelalter und spĂ€ter, die zum Teil aus dem zerstreuten Patriarchenschatz der Kirche von Aquileia stammen.

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